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Foto des Monats

Januar 2010

Geparden Beute

            Gepardenfamilie beim Verzehr einer frisch erlegten Gazelle. Das Foto  wurde von mir im Januar 2002 in Kenia im Masai Mara- Nationalpark mit der Nikon FM2 und dem   Nikkor AF 2.8/80-200mm  auf Kodak- Elite- Crome Extra Colour 100 aufgenommen.

Gepard, hauptsächlich in Afrika verbreitete Großkatze; auch im Iran und im Nordwesten Afghanistans leben kleine Populationen. Vom Gewicht her ist der Gepard mit dem Leoparden vergleichbar (50 bis 60 Kilogramm). Allerdings besitzt er einen längeren Körper, viel längere Beine und einen kleineren Kopf. Seine Körperlänge ohne Schwanz beträgt 1,1 bis 1,5 Meter. Den kurzen Krallen fehlt die Scheide, in welche die anderen Katzenarten ihre Krallen zurückziehen können. Das Fell ist gelblichbraun mit schwarzen Punkten. Auch die Jungen besitzen ein geflecktes Fell, doch am Rücken und Kopf haben sie in den ersten vier Monaten einen langen, seidigen, grauen Haarmantel. Weibchen sind Einzelgänger, außer wenn sie mit ihren Jungen unterwegs sind. Die ausgewachsenen Männchen streifen zumeist allein oder in Gesellschaft von zwei oder drei Männchen umher – häufig sind dies Geschwister, die sich nur zur Paarungszeit Weibchen anschließen.

Der Körper des Geparden ist darauf eingestellt, die Beute eher im Lauf zu erjagen, als sie aus dem Hinterhalt anzuspringen, wie dies Leoparden tun. Bei der Jagd verlässt sich der Gepard mehr auf seine Augen als auf seinen Geruchssinn. Über kurze Strecken ist er das schnellste Landlebewesen und erreicht Geschwindigkeiten bis 110 Kilometer pro Stunde. Er jagt tagsüber und ernährt sich hauptsächlich von Antilopen. In Asien, Libyen und Indien wurde der Gepard früher zur Jagd abgerichtet. Heute ist er in vielen Verbreitungsgebieten bereits ausgestorben oder vom Aussterben bedroht. Auch im tropischen Afrika, wo er in der Savanne lebt, gilt er als bedrohte Art. Den heutigen Populationen fehlt fast jegliche genetische Variation: Möglicherweise war der Gesamtbestand in jüngerer Vergangenheit bis auf wenige Exemplare zusammengebrochen, oder diese hohe Übereinstimmung ist Ausdruck einer optimalen genetischen Anpassung an die Umwelt des Geparden.

Systematische Einordnung: Der Gepard gehört zur Familie der Felidae. Seine wissenschaftliche Bezeichnung lautet Acinonyx jubatus.

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